Kurier der Christlichen Mitte. August 2016

Je zweimal oben und unten

Nostradamus (1503 bis 1566), Arzt des französischen Königs Karl IX., Mitglied des III. Ordens der Franziskaner, „prophezeite“ in seinen 942 Versen bildhaft auch die Auseinandersetzung zwischen Morgen- und Abendland.

„Zweimal oben, zweimal unten“. Die Aussage, die auf übernatürliche Ereignisse hinweisen will, ist „verhüllt“. Nostradamus erklärt auch: „Der große Bluthund heult die ganze Nacht, wenn der große Pontifex sich andernorts niederlässt.“ Der „Visionär“ will zu Buße und Umkehr aufrufen und keine Sensationen verkünden. Von Deutschland erklärt er auch, dass es „verschiedene Sekten gründen wird, die dem goldenen Heidentum sich nahen.“ Die Verse des Nostradamus wurden kirchlich nie anerkannt, obwohl sich viele erfüllten. Er behauptete auch eine vollkommene Zerstörung Jerusalems.               A. Mertensacker

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