Die Würfel sind gefallen

Vernunft-Ehe und mangelnder GOTTES-Bezug in Berlin. In den Bundestag ziehen ein: CDU/CSU (33 %), SPD (20,5 %), AfD (12,6 %), FDP (10,7 %), Linke (9,2 %) und  Grüne (8,9 %).

Die Mehrheit der Wähler erwartet von der neuen Regierung – nicht aber von GOTT und Seinen Geboten – die Lösung ihrer Probleme. Wie fatal die Entscheidung für eine Politik ohne konsequenten GOTTES-Bezug ist, zeigt ein Blick auf die europäische Geschichte.

Die „Vernunft“ regiert

Die Französische Revolution ist 1789 ausgebrochen. Frankreich steht vor dem Staatsbankrott. Der König beruft die Generalstände (Adel, Bürger, Klerus) ein: Der Adel aber beharrt weiterhin auf seiner Steuer-Freiheit, woraufhin das Bürgertum eine eigene National-Versammlung gründet und die Gesetzgebung in einem revolutionären Akt an sich reißt. 1789 werden alle Standesprivilegien abgeschafft, die Menschenrechte verkündet, Religions- und Gewissensfreiheit ausgerufen. Die kath. Kirche wird zugunsten der Staatskasse enteignet, Kleriker werden nur noch vom Staat bezahlt. 1790 werden die Klöster geschlossen, und die Priester müssen einen Eid auf die neue Zivil-Verfassung ablegen. Jeder Eid-Verweigerer gilt als Staatsfeind und muß Frankreich verlassen. Die Mehrheit der Priester geht in den Untergrund. Andere 40.000 kath. Priester suchen in Deutschland Asyl.

Das Volk regiert

1792 übernimmt der linksradikale Jakobiner-Konvent unter Robes­pierre die Regierung. Terror-Herrschaft in der jetzt ausgerufenen Republik: Zehntausende Franzosen sterben unter der Guillotine (Fallbeil) als „Feinde der Republik“: Adlige, Monarchisten, gemäßigte Bürgerliche, Katholiken. Unter ihnen König Ludwig XVI. und seine Frau Marie-Antoinette. 1793 wird die Notre-Dame-Kirche in Paris zum „Tempel der Vernunft“ umgestaltet. In durchsichtigem weißen Gewand und roter Jakobiner-Mütze wird die Opern-Sängerin Maillard als „Göttin“ auf dem Hochaltar mit Weihrauch verehrt. Christliche Feiertage werden abgeschafft, der „Kalender der Revolution“ eingeführt. Mord, Terror und Spitzelsystem ersetzen den christlichen Glauben, Moral, Sitte und Ge­rechtigkeit. Dann aber wird 1794 Robespierre selbst gestürzt und hingerichtet. Frankreich begehrt gegen das Terror-Regime der Linken auf. 1814 kehrt es zum Königtum zurück.

Herzens-Wandel wichtig

„Ohne GOTT ist alles erlaubt!“ warnt der russische Schriftsteller Dostojewski († 1881). Die Einhaltung der 10 Gebote (2 Mose 20) sind das Minimum an GOTTES-Furcht, das eine Politik zeigen muß, um eine dauerhafte Stabilität im Land zu gewährleisten: Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehe-brechen! Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut! Und: Du sollst keine anderen Götter neben MIR haben! Jede Entscheidung der Politiker und Wähler muß diese Perspektive im Blick haben, um nicht im links- oder rechtsextremistischen Terror-Staat zu enden oder in einer unregierbaren Demokratie mit Weimarer Verhältnissen, wo Konsens-Bildung aufgrund der Meinungsvielfalt und der vielen Splitterparteien unmöglich ist. Der dringende Appell an alle Verantwortlichen: Stellen Sie die Lehre JESU konsequent in den Mittelpunkt aller politischen Entscheidungen! König David († 970 v. CHR.) und König Salomon († 931 v. CHR.) regieren weise und bringen Israel zu Blüte und Wohlstand, solange sie JAHWE verehren. Salomos Reich geht erst unter, als der Herrscher in Vielweiberei verfällt und die Götter seiner heidnischen Frauen zu verehren beginnt. – Heute ist noch Zeit zum Herzens-Wandel.
Sr. Maria Anja

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