Carinas Sieg über den Hirntod

Die Eltern der 19jährigen Carina legen in einer Dokumentar-Sendung des Dänischen Fernsehens (DR) das Drama ihrer Tochter offen.

Carina erleidet bei einem Auto-Unfall auf Djursland eine schwere Hirnverletzung. Nachdem sie in der Klinik von Aarhus operiert ist, wird sie in künstliches Koma versetzt. Einige Tage später urteilt Oberärztin Dr. Dahlerup: „Für immer ein schwerer Pflegefall!“ und schlägt Organspende vor. Denn: „Keinerlei Hirn-Aktivität.“ Schweren Herzens willigen die Eltern schließlich ein.

Doch nach fünf Tagen schaltet das Krankenhaus – gegen den Wunsch der Eltern – die Herz-Lungen-Maschine aus. Plötzlich atmet die „Hirntote“ von allein. Ein paar Stunden später jammert sie vor Schmerzen. Erneut operieren die Ärzte. Elf Tage später wird Carina in eine Reha-Klinik entlassen: Hirntod ist nur der Beginn des Sterbens.

Deutschland hat allein 231 Palliativ-Stationen, die mit Schmerzmitteln eingreifen, statt einen Schwerkranken „abzutreiben“. Und hat 195 Hospize für Schwerkranke. Verteil-Info „Helft mir! Ich möchte leben!“

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