Ungarn baut eine Mauer

Dadurch soll seit Juli 2017 illegale Einwanderung aus dem Nahen Osten gestoppt werden. Ein Zeichen von Herzenshärte?

Die Berliner Mauer (1961-1989) und der Todes-Streifen zwischen DDR und BRD (1955-1989) mußten wieder abgebaut werden. Die politische Lage hatte sich geändert: Menschen dauerhaft einzusperren, ist mißlungen.

Auch der Zaun gegen Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan und Kosovo ist umstritten, obwohl Un­garns Ministerpräsident Or­ban mit Hilfe von EU-Geldern den Bau bereits begonnen hat. 175 km lang soll die Mauer werden, entlang der Grenze zu Serbien, etwa 180 km südlich von der Hauptstadt Budapest.

60.000 Flüchtlinge pro Jahr sollen vom EU-Gebiet abgehalten und Un­garn entlastet werden, denn weitere 40.000 Flüchtlinge kommen aus Italien und Griechenland. Diese sollen nun auf alle EU-Staaten verteilt werden, entsprechend Größe, Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft der Länder. Mauern können zeitweilig hilfreich sein – das eigentliche Problem lösen sie jedoch nicht. Ge­schwisterliches Teilen und Helfen sind, ohne zu überfordern, christliche Wahrheiten, die es zu leben gilt. „Barmherzigkeit will ICH, nicht Opfer!“ (Mt 19,13), erklärt JESUS.

Leidensfähigkeit und Opferbereitschaft stellt der GOTT-Mensch in Seinem Kreuzweg einer Flucht vor Problemen entgegen.
Michael Feodor

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